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Stellungnahme des Seniorenbeauftragten zum "Haus der Geschichte"

Das was man in der Zeitung über die Diskussion im Stadtrat lesen konnte, ist ganz einfach blamabel für die Demokratie. Es werden Worte und Argumente gebraucht, die einfach nicht zu verstehen und auch nicht hinzunehmen sind. Als Seniorenbeirat waren wir nicht zugelassen, an der Diskussion zumindest teilzunehmen, geschweige denn, für die Senior*innen der Stadt Argumente vorzutragen.

Wie kann man nur kurz vor der Fertigstellung dieses von den Bürgern gewollten Kulturgutes der Stadt solche Worte und Gedanken ausschütten wie „Vorratskammer und Gourmet-Tempel“ und Beschimpfung der Bürgerinitiative. Diese hat sich bereit erklärt, den Umzug tatkräftig zu unterstützen, aber seitens der Stadt liegt ja überhaupt noch kein Konzept dafür vor. Was soll das also?

Wir haben im Seniorenbeirat unter dem Motto „Suhl – Wohlfühlstadt“ dazu aufgerufen, alle Bürger*innen, Parteien und Vereine mögen sich mit diesem richtigen Leitmotiv für die Zukunft der Stadt auseinandersetzen. In der Arbeitsgruppe "Stadtentwicklung" haben wir die These übereinstimmend aufgestellt, daß man nicht über die Zukunft reden und urteilen kann, wenn das nicht einhergeht mit der Besinnung auf geleistete Arbeit. Wie kann man in die Diskussion die These werfen, die CDU sei auch traditionsbewusst, aber nicht nostalgiebesessen. Was sagen dazu die Suhler*innen, die unserer Stadt das schöne Antlitz gegeben haben. Das bedeutet nicht dass wir gegen ein „noch besser“ sind. Genau dieser Gedanke scheint den Leugnern der „Haus der Geschichte“ - Idee aber abhandengekommen zu sein. Ich habe auch den Eindruck, dass überhaupt nicht verstanden wird, dass das Archiv nicht begehbar sein, sondern von dort ausgehend Stadtgeschichte kommuniziert werden soll. Die Suhler haben sich doch längst mit diesem Konzept - was Begegnung heißt - identifiziert.

Ich muss doch nicht detailliert darauf hinweisen, dass in unserer Gesellschaft eine fortschreitende Vereinsamung der Menschen und insbesondere der Älteren, sich breit macht. Da ist es nur richtig, Stätten zu schaffen, in denen Begegnungen der Menschen auf gutem Niveau möglich sind.

Natürlich weiß ich auch, dass all das Geld kostet. Aber sich von der Zukunft in Verbindung mit der dazugehörigen Historie abwenden, bedeutet letztlich Entwicklung zu negieren.

Wir sind als Seniorenbeirat unpolitisch, aber sicher steht der gesamte Beirat hinter den Befürwortern des Betreibens des "Hauses der Geschichte" in unserer „Wohlfühlstadt -  Suhl“

Achim Nickel

Seniorenbeauftragter der Stadt

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