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Aktuelles

Einladung zur Informationsveranstaltung

„Seniorensport – Die große Bedeutung von Sport im Alter“

 

Datum:             Montag, 11. Juni 2018

Uhrzeit:            16:00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden)

Ort:                    Räumlichkeiten – CCS-Türmchen in Suhl

Unter diesem Motto

laden wir alle Seniorinnen, Senioren und Gäste aus Suhl, Zella-Mehlis und Umgebung zu dieser interessanten Vortragsreihe herzlich ein!

Um was geht es?

Zu diesem Termin konnten wir die Referenten – Herrn Reinhard Meusel (Suhler Sportbund) und Herrn Thomas Kruhme (SRH Zentralklinikum Suhl) gewinnen. Beide Referenten verfügen über langjährige, praktische Erfahrungen im Bereich:

„Sport im Alter – gesund & fit mit +50“

 

Interessante Vorträge erwarten unsere Teilnehmer zu Themen wie:

  • Sportangebote für Ältere in der Stadt Suhl und Umgebung;
  • Sport im Alter – die besten Sportarten für Senioren;
  • Was bewirkt Sport im Alter?
  • Auf was gilt es beim Seniorensport zu achten?
  • Verletzungsrisiken präventiv vorbeugen

Es laden recht herzlich ein:

 

Seniorenbeirat der Stadt Suhl & Suhler Sportbund e.V.

 

 

 

 

Es gehört zu den Aktuvitäten des Seniorenberates, jährlich einen Ausflug durchzuführen.
In diesem Jahr führte der Weg

              am 25.04.2018 nach Weimar mit der Besichtigung der Gedenkstätte Buchenwald.

Allen Teilnehmern wurde in der Gedenkstätte das menschenverachtende Nazisystem wieder anschaulich in Erinnerung gebracht und bei dem geführten Rundgang immer wieder die Frage gestellt, wie man Menschen dazu bringen kann, solche Grausamkeiten zu begehen. Nun, viele junge Menschen wurden gezielt dazu erzogen, die Würde des Menschen zu mißachten.
Allen ist es deshalb selbstverständlich, dass die Gedenkstätte ein Mahnmal gegen das Vergessen ist und bleiben muss.
In der anschließenden Stadtführung wurde die Geschichte der Stadt und ihre humanistischen Traditionen umfassend nahegebracht.
Dass ausgerechnet in Weimar ein Konzentrationslager entstand hat die Geschichte eine Antwort: Weil dort mit der Weimarer Republik die erste parlamentarische Demokratie n Deutschland geschaffen wurde, wollten die Nazis in dieser Stadt die Wurzeln des demokratischen Denkens ausrotten.

Weimar


Das Resümee der Mitgereisten war: Ein Ausflug gegen das Vergessen mit vielen neun Erkenntnissen.

 

 

Schwerpunkttema war:
der Beschluss des Stadtrates unserer Stadt zum Leitbild „Älter werden in Suhl“ und
daraus abgeleitet die Frage: „Wann spricht man von einer seniorenfreundlichen Stadt“

 

Der Seniorenbeirat hat sich in einer Seniorenbefragung im Herbst 2017, an der sich bei 900 ausgegebenen Fragebögen 250 Senioren beteiligt haben, versucht, sich ein Bild über die Situation der Senioren in der Stadt zu machen.
Insgesamt ist die Einschätzung der Senioren positiv ausgefallen. Man muss jedoch feststellen, dass viele Ärgernisse im Bereich der Infrastruktur oder bei organisatorischen Fragen bei Wohngesellschaften, Ärzten oder in der Verwaltung dem älteren Bürger oft das Gefühl vermitteln, dass seine Belange nicht beachtet werden.

Aus diesem Grund möchte der Seniorbeirat in einer neuen Aktion den Bürger der Stadt zu Wort kommen lassen. Dabei möchte der Beirat die Senioren ansprechen, die bereits mit Digitalen Medien arbeiten (nach unserer Befragung nutzen 40% der Befragten das Internet).

Deshalb der Aufruf an alle Senioren, uns

  • über unsere Kontakt-Mail-Adresse auf dieser Homepage (zu finden unter „Wir über uns“)
  • es geht auch schriftlich an das Sozial- und Gleichstellungsbüro der Stadt, Frau Egerer oder telf. 03681/742830

ihre Anregungen zur Entwicklung unserer Stadt zu einer seniorenfreundlichen Stadt mitzuteilen, wobei die im Beschluss des Stadtrates unserer Stadt zum Leitbild „Älter werden in Suhl“ festgelegten, nachfolgend aufgeführten Prämissen als „Ideengeber“ dienen sollen.

  • Gewährleistung eines selbstbestimmten Lebens im Alter
  • Ständiger Dialog der Generationen zur Interessenabstimmung
  • Sicherung/Gewährleistung eines familienfreundlichen Klimas – Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in jeder Altersstufe
  • Verbleib in angestammter Umgebung
  • Entgegenwirken der Gefahr der Vereinsamung
  • Sicherung eines bedarfsgerechten und bezahlbaren Wohnens
  • Bedarfsgerechte, barrierearme oder barrierefreie, soziokulturerelle und techn. Infrastruktur
  • Wohngemeinschaften
  • Service und Betreuung
  • Parkplätze, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte im Umfeld, Apotheken, Wegeverbindungen, Sitz- und Freizeitmöglichkeiten, Gaststätten und Treffpunkte, Straßenzustand und Barrieren
  • Sicherung einer ausreichenden gesundheitlichen Betreuung und Pflege
  • Unterstützung der Pflegenden
  • Sicherung der Pflegestrukturen (ambulant und stationär) – Standortnähe von Hausärzten und Fachärzten,
  • Sind ausreichend Pflegeheime vorhanden
  • Sonstige Hilfsdienste wie Kurzzeitpflege, ambulante Dienste, Tages- u. Nachtpflege
  • Bildung, Kultur und Sport für unterschiedlichste Ansprüche
  • Förderung des Ehrenamtes

Unser Ziel ist, dass sich viele ältere Menschen an unserer Internetbefragung beteiligen.

Über die Presse werden wir die Ergebnisse publizieren und hierdurch anstreben, eine Bürgerbeteiligung bei dem Weg zu einer „seniorenfreundlichen Stadt“ zu erreichen.

zu geplanten Exkursionen des Seniorenbeirates Suhl mit Seniorinnen und Senioren unserer Stadt und Umgebung 2018


1.    Ganztagsfahrt mit dem Reisebus nach Weimar mit Buchenwald und Stadtbesichtigung (auf Goethes Spuren) geändert auf Mittwoch, 25.03.2018
Abfahrtsort Busbahnhof Suhl, Zeitpunkt wird bei Teilnehmeranmeldung übermittelt.

-    Die Teilnahmegebühr beträgt 12,50 € pro Person (betrifft die Fahrtkosten einschließlich Eintritt Buchenwald und Stadführung).

-    Interessenten melden sich bitte bis spätestens (verlängert) 30.03.2018 bei Frau Schübel über Tel.: 03681 /412268 oder
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, wobei diese dann die Bankverbindung für die Einzahlung des Unkostenbeitrages genannt bekommen (nur bei erfolgter Einzahlung wird die Teilnahme gesichert sein).

2.    Ganztagfahrt mit Reisebus auf Einladung der Seniorenvertretung Würzburg zur Bayrischen Landesgartenschau in Würzburg am 19.06.2018
Abfahrtsort: Geschäftsstelle d. "Freien Wort", Friedrich-König-Straße Suhl, schräg gegenüber dem CCS
Abfahrtszeit: 08.00 Uhr

-    Die Teilnahmegebühr beträgt 22,00 € pro Person (betrifft die Fahrtkosten einschließlich Eintritt Landesgartenschau von 16,50 €), Rundgang am Vormittag.

-    Der Nachmittag steht bis zur Abfahrt dann für die mitfahrenden Senioren zur freien Verfügung, während sich die Mitglieder des Seniorenbeirates sowie interessierte Mitreisende zum Erfahrungsaustausch mit der Würzburger Seniorenvertretung treffen.

-    Das Angebot an Speisen und Getränken können unsere Besucher auf dem Gelände der Gartenschau ganz individuell selbst wahrnehmen.

-    Interessenten melden sich bitte bis spätestens 18.05.2018 bei Frau Schübel über Tel.: 03681 /412268 oder
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, wobei diese dann die Bankverbindung für die Einzahlung des Unkostenbeitrages genannt bekommen (nur bei erfolgter Einzahlung wird die Teilnahme gesichert sein).

3.    Halbtagsfahrt nach Kronach zum Erfahrungsaustausch unter dem Titel „Senioren helfen Senioren“ mit Stadtrundgang voraussichtlich am 12.09.2018
Abfahrtsort Busbahnhof Suhl, Zeitpunkt wird bei Teilnehmeranmeldung übermittelt.


-    Die Teilnahmegebühr beträgt 17,00 € pro Person (betrifft die Fahrtkosten einschließlich Kaffeegedeck von 6,00 €).

-    Interessenten melden sich bitte bis spätestens bis 10.08.2018 bei Frau Schübel über Tel.: 03681 /412268 oder
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, wobei diese dann die Bankverbindung für die Einzahlung des Unkostenbeitrages genannt bekommen (nur bei erfolgter Einzahlung wird die Teilnahme gesichert sein).

 

 

Ergebnisse der Befragungsaktion des Seniorenbeirates Suhl aus dem Sommer 2017

Im November dieses Jahres stellte der Seniorenbeirat in seiner Sitzung die erarbeiteten Ergebnisse dieser Befragungsaktion vor.

Für den Seniorenbeirat war es wichtig, durch eine solche Befragung Hinweise zu sich ergebenden Schwerpunkten für die weitere zukünftige Arbeit zu erhalten.

Die dazu erstellte Auswertung ist als PDF-Datei hier, auf unserer Homepage, unter „Projekte & Publikationen“ einzusehen.
Dabei ist zu bemerken, dass sich zum überwiegenden Teil die aktiven Seniorinnen und Senioren unserer Stadt an dieser Befragung beteiligten.

Ein Artikel (11/2016) unseres Vorsitzenden für die Broschüre "Seniorenreport" des Landesseniorenrates Thüringen, der immer noch seine Aktualität hat:                                                                                                                                                                    

                                          Ausgelernt hat man nie

In den letzten 25 Jahren hat sich eine Revolution in der Kommunikationstechnik und beim Einsatz der Mikroelektronik vollzogen. Fernseher, Telefon sind leistungsfähiger und aufgrund vieler möglicher Funktionen bei der Bedienung für uns ältere Menschen komplizierter geworden. Die neue Technik ermöglicht die Schaffung von sozialen Netzwerken, über die viele Menschen miteinander kommunizieren können, wie z.B. Facebook. Sie ermöglichen auch, dass über Teletechnik viele Bereiche des öffentlichen Lebens Veränderungen erfahren. Wenn wir uns als ältere Menschen in dieser „neuen Umwelt“ zurechtfinden wollen müssen wir uns befähigen, die neue Technik zu verstehen.

Unser Seniorenbeirat organisiert Lehrgänge, damit unsere Mitglieder lernen mit Computer und Handy umzugehen. So wird ein Großteil der Kommunikation zwischen den Mitgliedern des Beirates über „das Netz“ abgewickelt. Unser Ziel ist es, eine Kommunikationsplattform, ähnlich Facebook für die Beiratsmitglieder aufzubauen. Im Bedarfsfall soll diese Plattform auf alle interessierte Senioren erweitert werden.

Für uns als Senioren ist die Umsetzung unserer Projektidee eine große Herausforderung die uns dazu zwingt, den Umgang mit Rechner, Handy und anderen digitalen Systemen zu erlernen. Dieses wird uns in die Lage versetzen, uns leichter im Leben zurechtzufinden. Es wird uns auch neue Wege zeigen am öffentlichen Leben teilzunehmen, und es wird auch unser Selbstwertgefühl stärken.

Seniorenbeirat fordert Geriatrie-Versorgung für Suhl: „Es geht um Hilfe von Anfang an“

Ein veröffentlichter Artikel des Seniorenbeirates in der Suhler Ausgabe des Freien Wortes am 20.09.2016.


In die Diskussion um eine geriatrische Station für das SRH Zentralklinikum Suhl schaltet sich nun auch der Suhler Seniorenbeirat ein. Sein Vorsitzender, Rüdiger Müller, findet die Argumente der Landesregierung nicht nachvollziehbar und fordert schon seit Jahren eine spezielle geriatrische Versorgung für kranke, ältere Menschen im Zentralklinikum. Herr Müller ist als einstiger Sozialbürgermeister der Stadt Suhl heute ehrenamtlicher Patientenfürsprecher im Klinikum und damit der Anwalt der dort versorgten Bürger.
„Der Fakt heute ist der“, wird von Herrn Müller betont, „dass immer mehr und immer ältere Patienten in den vielen Fachabteilungen des Suhler Zentralklinikums versorgt werden. Diese haben meist nicht nur verschiedene Krankheiten sondern auch die Sorge, ihre oft ohnehin schon eingeschränkte Selbständigkeit zu verlieren. Das erfährt er in zahllosen Gesprächen im Klinikalltag. Deshalb halten wir es für klug, wenn die verschiedenen Fachkliniken mit den Altersmedizinern von Anfang an eng zusammenarbeiten und sich im Sinne der Patientinnen und Patienten ergänzen“, sagt Müller und spielt damit darauf an, dass die Geriatrie in Südthüringen erst dann anfangen darf, wenn die Fachbehandlung im Zentralklinikum abgeschlossen und der Patient verlegbar ist. „Wir haben uns im Seniorenbeirat eingehend damit beschäftigt. Einige große Kliniken in Thüringen dürfen Geriatrie quasi von der ersten Minute aus anbieten, z.B. in der Landeshauptstadt, da klappt das seit Jahren, warum eigentlich nicht auch für uns Suhler?“
Dabei ginge es freilich nicht nur um die Suhler, denn die Patienten kämen ja aus der ganzen Region, so z.B. auch aus dem Ilmkreis, Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen und Sonneberg. Wenn diese nach der Behandlung im Zentralklinikum dann noch in die einzige Geriatrie in Südthüringen verlegt werden, werden der Weg und damit der Besuch für die meist selbst älteren Angehörigen noch schwieriger.
Dabei betont der Seniorenbeirat, dass sich seine Initiative ausdrücklich nicht gegen die Fachkliniken richtet, die ausschließlich Geriatrie machten: „Eine Fachklinik wie die in Meinigen kann großartiges für all diejenigen leisten, die in den Genuss einer Behandlung dort kommen. Wir möchten sie nicht missen. Aber dass das große Zentralklinikum für seine immer mehr und immer älteren Patienten auch eine Altersmedizin braucht, darf man doch nicht vergessen. Wo kommen denn die Notfälle und Schwerkranken zunächst mal hin?“ Herr Müller ist nach langjähriger Beschäftigung mit dem Thema überzeugt: „spezielle altersmedizinische Behandlung von Anfang an und in Wohnortnähe ist entscheidend“.

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