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Aktuelles

Ergebnisse der Befragungsaktion des Seniorenbeirates Suhl aus dem Sommer 2017

Im November dieses Jahres stellte der Seniorenbeirat in seiner Sitzung die erarbeiteten Ergebnisse dieser Befragungsaktion vor.

Für den Seniorenbeirat war es wichtig, durch eine solche Befragung Hinweise zu sich ergebenden Schwerpunkten für die weitere zukünftige Arbeit zu erhalten.

Die dazu erstellte Auswertung ist als PDF-Datei hier, auf unserer Homepage, unter „Projekte & Publikationen“ einzusehen.
Dabei ist zu bemerken, dass sich zum überwiegenden Teil die aktiven Seniorinnen und Senioren unserer Stadt an dieser Befragung beteiligten.

Am 15. Oktober lud der Seniorenbeirat Suhl traditionell auch dieses Jahr zu nunmehr seinem            

  „6. Herbstfest der Senioren“ ein.

  • Das „Freie Wort“ berichtete in seiner Suhler Ausgabe am 17.10.17 und
  • der Wochenspiegel mit seinem bemerkenswerten Artikel „Über ein Drittel Senioren in der Stadt. Wie fühlen sie sich eigentlich?“ Ausgabe Nr. 43 vom 25.10.17

ausführlich darüber.

Der Simson Saal im CCS füllte sich vermutlich wegen des ausnehmend schönen spätsommerlichen Wetters nicht wie in den vergangenen Jahren bis auf den letzten Platz, aber dennoch. Es kamen zahlreiche Besucher, wohl auch, weil schon immer diese Nachmittage unterhaltsame Stunden versprachen.

Begrüßt wurden die Gäste vom Vorsitzenden des Seniorenbeirates und Seniorenbeauftragten Rüdiger Müller sowie durch den Oberbürgermeister Dr. Jens Triebel, welcher mit seiner humorvollen Rede zum Älterwerden sinngemäß „den Nagel auf den Kopf“ getroffen hat, was mit Schmunzeln im Saal und viel Applaus bedacht wurde.
Unter den Gästen waren auch die eingeladenen Vertreter des Seniorenbeirates Zella-Mehlis und Arnstadt, zu denen eine enge Partnerschaft gepflegt wird sowie Vertreter einiger Stadtratsfraktionen und des Behindertenbeirates.

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Bei Kaffee und Kuchen und dem Programm der Dörrberger Musikanten war es doch ein unterhaltsamer Nachmittag, in dem in seiner 2. Hälfte noch ausgiebig das Tanzbein geschwungen wurde.

Das 7. Herbstfest der Senioren hat der Seniorenbeirat Suhl schon wieder im Blick für 2018 und ist in Verbindung der Suhler Gartenschau geplant.

Großer Zuspruch zum 5. Seniorensportfest der Suhler und Zella-Mehliser Seniorinnen und Senioren
                                 am 06. September 2017 auf dem Sportplatz „Am Köpfchen“

Das vom Seniorenbeirat Suhl zusammen mit dem Seniorenbeirat Zella-Mehlis, dem Suhler Sportbund und dem TSV Zella-Mehlis unter der Leitung von Herrn Wolfgang Schlegelmilch organisierte 5. Seniorensportfest fand unter den sportbegeisterten Seniorinnen und Senioren auch dieses Mal, trotz des windigen Wetters und eines wolkenverhangenen Himmels, wieder rege Teilnahme.

Eine große Zahl der älteren aber agilen Seniorinnen und Senioren steuerte die Sportanlage „Am Köpfchen“ in einer Sternwanderung ab Goldlauter und Mehliser Struth an und hatte somit auch schon die erste Disziplin zur Erreichung des Sportabzeichens absolviert.

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Begrüßt wurden die ca. 140 Teilnehmer durch den Präsidenten des TSV Wolfgang Schlegelmilch, den Bürgermeister von Suhl Klaus Lamprecht, den Bürgermeister von Zella-Mehlis Richard Rossel sowie durch die extra angereiste Vizepräsidentin des Landessportbundes Marion Seeber. Der Vorsitzende des Seniorenbeirates Suhl Rüdiger Müller würdigte vor dem offiziellen Startschuss das Interesse der Bürgermeister und des Landessportbundes an dieser Veranstaltung.

Nach der anschließenden gemeinsamen Erwärmung ging es an die Bewältigung der einzelnen Disziplinen, wie Laufen, Standweitsprung, Seilspringen, Kugelstoßen, Laserschießen, Sommerbiathlon, Kleinfeldtennis und Nordic Walking rund um das Sportgelände.

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Sportfest 17 07Sportfest 17 05Dazwischen konnten sich die Teilnehmer und Gäste an dem auswahlreichen, selbstgebackenen Kuchenangebot mit Kaffee stärken, aber auch Bratwurst frisch vom Rost und kühle Getränke waren im Angebot.

Initiiert von den Seniorenbeiräten war erstmals die Suhler Verkehrswacht mit einem Verkehrsparcours mit von der Partie.
Rauschbrillenparcours und Reaktionstest waren die besonderen Herausforderungen.

Mit der Ehrung erfolgreicher Teilnehmer und einer Show-Einlage der „Crazy-Dancers“ Zella-Mehlis wurde trotz des schlechter werdenden Wetters noch ein stimmungsvoller Abschluss zu einem erlebnisreichen Nachmittags gesetzt.

Danke an alle Organisatoren und die fleißigen Helfer, welche zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Das besondere Signal der Seniorenbeiräte Suhl und Zella-Mehlis neben der sportlichen Betätigung der Seniorinnen und Senioren:
Diese Veranstaltung ist unter anderem das Resultat einer schon jahrelangen erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Seniorenbeiräten. Und der große Zuspruch zum Sportfest ist auch Ausdruck für eine partnerschaftliche Begegnung unserer beiden Städte.

Ein Artikel (11/2016) unseres Vorsitzenden für die Broschüre "Seniorenreport" des Landesseniorenrates Thüringen, der immer noch seine Aktualität hat:                                                                                                                                                                    

                                          Ausgelernt hat man nie

In den letzten 25 Jahren hat sich eine Revolution in der Kommunikationstechnik und beim Einsatz der Mikroelektronik vollzogen. Fernseher, Telefon sind leistungsfähiger und aufgrund vieler möglicher Funktionen bei der Bedienung für uns ältere Menschen komplizierter geworden. Die neue Technik ermöglicht die Schaffung von sozialen Netzwerken, über die viele Menschen miteinander kommunizieren können, wie z.B. Facebook. Sie ermöglichen auch, dass über Teletechnik viele Bereiche des öffentlichen Lebens Veränderungen erfahren. Wenn wir uns als ältere Menschen in dieser „neuen Umwelt“ zurechtfinden wollen müssen wir uns befähigen, die neue Technik zu verstehen.

Unser Seniorenbeirat organisiert Lehrgänge, damit unsere Mitglieder lernen mit Computer und Handy umzugehen. So wird ein Großteil der Kommunikation zwischen den Mitgliedern des Beirates über „das Netz“ abgewickelt. Unser Ziel ist es, eine Kommunikationsplattform, ähnlich Facebook für die Beiratsmitglieder aufzubauen. Im Bedarfsfall soll diese Plattform auf alle interessierte Senioren erweitert werden.

Für uns als Senioren ist die Umsetzung unserer Projektidee eine große Herausforderung die uns dazu zwingt, den Umgang mit Rechner, Handy und anderen digitalen Systemen zu erlernen. Dieses wird uns in die Lage versetzen, uns leichter im Leben zurechtzufinden. Es wird uns auch neue Wege zeigen am öffentlichen Leben teilzunehmen, und es wird auch unser Selbstwertgefühl stärken.

Seniorenbeirat fordert Geriatrie-Versorgung für Suhl: „Es geht um Hilfe von Anfang an“

Ein veröffentlichter Artikel des Seniorenbeirates in der Suhler Ausgabe des Freien Wortes am 20.09.2016.


In die Diskussion um eine geriatrische Station für das SRH Zentralklinikum Suhl schaltet sich nun auch der Suhler Seniorenbeirat ein. Sein Vorsitzender, Rüdiger Müller, findet die Argumente der Landesregierung nicht nachvollziehbar und fordert schon seit Jahren eine spezielle geriatrische Versorgung für kranke, ältere Menschen im Zentralklinikum. Herr Müller ist als einstiger Sozialbürgermeister der Stadt Suhl heute ehrenamtlicher Patientenfürsprecher im Klinikum und damit der Anwalt der dort versorgten Bürger.
„Der Fakt heute ist der“, wird von Herrn Müller betont, „dass immer mehr und immer ältere Patienten in den vielen Fachabteilungen des Suhler Zentralklinikums versorgt werden. Diese haben meist nicht nur verschiedene Krankheiten sondern auch die Sorge, ihre oft ohnehin schon eingeschränkte Selbständigkeit zu verlieren. Das erfährt er in zahllosen Gesprächen im Klinikalltag. Deshalb halten wir es für klug, wenn die verschiedenen Fachkliniken mit den Altersmedizinern von Anfang an eng zusammenarbeiten und sich im Sinne der Patientinnen und Patienten ergänzen“, sagt Müller und spielt damit darauf an, dass die Geriatrie in Südthüringen erst dann anfangen darf, wenn die Fachbehandlung im Zentralklinikum abgeschlossen und der Patient verlegbar ist. „Wir haben uns im Seniorenbeirat eingehend damit beschäftigt. Einige große Kliniken in Thüringen dürfen Geriatrie quasi von der ersten Minute aus anbieten, z.B. in der Landeshauptstadt, da klappt das seit Jahren, warum eigentlich nicht auch für uns Suhler?“
Dabei ginge es freilich nicht nur um die Suhler, denn die Patienten kämen ja aus der ganzen Region, so z.B. auch aus dem Ilmkreis, Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen und Sonneberg. Wenn diese nach der Behandlung im Zentralklinikum dann noch in die einzige Geriatrie in Südthüringen verlegt werden, werden der Weg und damit der Besuch für die meist selbst älteren Angehörigen noch schwieriger.
Dabei betont der Seniorenbeirat, dass sich seine Initiative ausdrücklich nicht gegen die Fachkliniken richtet, die ausschließlich Geriatrie machten: „Eine Fachklinik wie die in Meinigen kann großartiges für all diejenigen leisten, die in den Genuss einer Behandlung dort kommen. Wir möchten sie nicht missen. Aber dass das große Zentralklinikum für seine immer mehr und immer älteren Patienten auch eine Altersmedizin braucht, darf man doch nicht vergessen. Wo kommen denn die Notfälle und Schwerkranken zunächst mal hin?“ Herr Müller ist nach langjähriger Beschäftigung mit dem Thema überzeugt: „spezielle altersmedizinische Behandlung von Anfang an und in Wohnortnähe ist entscheidend“.

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