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Aktuelles

Ergebnisse der Befragungsaktion des Seniorenbeirates Suhl aus dem Sommer 2017

Im November dieses Jahres stellte der Seniorenbeirat in seiner Sitzung die erarbeiteten Ergebnisse dieser Befragungsaktion vor.

Für den Seniorenbeirat war es wichtig, durch eine solche Befragung Hinweise zu sich ergebenden Schwerpunkten für die weitere zukünftige Arbeit zu erhalten.

Die dazu erstellte Auswertung ist als PDF-Datei hier, auf unserer Homepage, unter „Projekte & Publikationen“ einzusehen.
Dabei ist zu bemerken, dass sich zum überwiegenden Teil die aktiven Seniorinnen und Senioren unserer Stadt an dieser Befragung beteiligten.

 

 

 

Am 15. Oktober lud der Seniorenbeirat Suhl traditionell auch dieses Jahr zu nunmehr seinem            

  „6. Herbstfest der Senioren“ ein.

  • Das „Freie Wort“ berichtete in seiner Suhler Ausgabe am 17.10.17 und
  • der Wochenspiegel mit seinem bemerkenswerten Artikel „Über ein Drittel Senioren in der Stadt. Wie fühlen sie sich eigentlich?“ Ausgabe Nr. 43 vom 25.10.17

ausführlich darüber.

Der Simson Saal im CCS füllte sich vermutlich wegen des ausnehmend schönen spätsommerlichen Wetters nicht wie in den vergangenen Jahren bis auf den letzten Platz, aber dennoch. Es kamen zahlreiche Besucher, wohl auch, weil schon immer diese Nachmittage unterhaltsame Stunden versprachen.

Begrüßt wurden die Gäste vom Vorsitzenden des Seniorenbeirates und Seniorenbeauftragten Rüdiger Müller sowie durch den Oberbürgermeister Dr. Jens Triebel, welcher mit seiner humorvollen Rede zum Älterwerden sinngemäß „den Nagel auf den Kopf“ getroffen hat, was mit Schmunzeln im Saal und viel Applaus bedacht wurde.
Unter den Gästen waren auch die eingeladenen Vertreter des Seniorenbeirates Zella-Mehlis und Arnstadt, zu denen eine enge Partnerschaft gepflegt wird sowie Vertreter einiger Stadtratsfraktionen und des Behindertenbeirates.

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Bei Kaffee und Kuchen und dem Programm der Dörrberger Musikanten war es doch ein unterhaltsamer Nachmittag, in dem in seiner 2. Hälfte noch ausgiebig das Tanzbein geschwungen wurde.

Das 7. Herbstfest der Senioren hat der Seniorenbeirat Suhl schon wieder im Blick für 2018 und ist in Verbindung der Suhler Gartenschau geplant.

 

 

 

Großer Zuspruch zum 5. Seniorensportfest der Suhler und Zella-Mehliser Seniorinnen und Senioren
                                 am 06. September 2017 auf dem Sportplatz „Am Köpfchen“

Das vom Seniorenbeirat Suhl zusammen mit dem Seniorenbeirat Zella-Mehlis, dem Suhler Sportbund und dem TSV Zella-Mehlis unter der Leitung von Herrn Wolfgang Schlegelmilch organisierte 5. Seniorensportfest fand unter den sportbegeisterten Seniorinnen und Senioren auch dieses Mal, trotz des windigen Wetters und eines wolkenverhangenen Himmels, wieder rege Teilnahme.

Eine große Zahl der älteren aber agilen Seniorinnen und Senioren steuerte die Sportanlage „Am Köpfchen“ in einer Sternwanderung ab Goldlauter und Mehliser Struth an und hatte somit auch schon die erste Disziplin zur Erreichung des Sportabzeichens absolviert.

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Begrüßt wurden die ca. 140 Teilnehmer durch den Präsidenten des TSV Wolfgang Schlegelmilch, den Bürgermeister von Suhl Klaus Lamprecht, den Bürgermeister von Zella-Mehlis Richard Rossel sowie durch die extra angereiste Vizepräsidentin des Landessportbundes Marion Seeber. Der Vorsitzende des Seniorenbeirates Suhl Rüdiger Müller würdigte vor dem offiziellen Startschuss das Interesse der Bürgermeister und des Landessportbundes an dieser Veranstaltung.

Nach der anschließenden gemeinsamen Erwärmung ging es an die Bewältigung der einzelnen Disziplinen, wie Laufen, Standweitsprung, Seilspringen, Kugelstoßen, Laserschießen, Sommerbiathlon, Kleinfeldtennis und Nordic Walking rund um das Sportgelände.

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Sportfest 17 07Sportfest 17 05Dazwischen konnten sich die Teilnehmer und Gäste an dem auswahlreichen, selbstgebackenen Kuchenangebot mit Kaffee stärken, aber auch Bratwurst frisch vom Rost und kühle Getränke waren im Angebot.

Initiiert von den Seniorenbeiräten war erstmals die Suhler Verkehrswacht mit einem Verkehrsparcours mit von der Partie.
Rauschbrillenparcours und Reaktionstest waren die besonderen Herausforderungen.

Mit der Ehrung erfolgreicher Teilnehmer und einer Show-Einlage der „Crazy-Dancers“ Zella-Mehlis wurde trotz des schlechter werdenden Wetters noch ein stimmungsvoller Abschluss zu einem erlebnisreichen Nachmittags gesetzt.

Danke an alle Organisatoren und die fleißigen Helfer, welche zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Das besondere Signal der Seniorenbeiräte Suhl und Zella-Mehlis neben der sportlichen Betätigung der Seniorinnen und Senioren:
Diese Veranstaltung ist unter anderem das Resultat einer schon jahrelangen erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Seniorenbeiräten. Und der große Zuspruch zum Sportfest ist auch Ausdruck für eine partnerschaftliche Begegnung unserer beiden Städte.

 

 

Seniorentreffen der Würzburger und Suhler Senioren am 22.07.2017

Die Städtepartnerschaft zwischen Würzburg und Suhl findet auch in dem seit Jahren regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen der Seniorenvertretung Würzburg und dem Suhler Seniorenbeirat seinen Ausdruck.

So gehört es also schon zur jährlichen Tradition, dass sich Würzburger und Suhler Senioren zu einem gemeinsamen Wandertag mit Erfahrungsaustausch verabreden, wobei für dieses Jahr die Würzburger Seniorenvertretung die Veranstaltung am 22.07.2017 vorbereiteten.

Trotz unsicherer Wetterlage machten sich am Sonnabend 75 Suhler auf den Weg in Richtung Würzburg zur „Mainschleife“. Wandg.2017 1                                                            
Die Würzburger Freunde, an ihrer Spitze der Verantwortliche Günter Ries, erwarteten die Suhler am Bahnhof Seligenstadt, um mit uns gemeinsam die “Mainschleifenbahn“, einen Schienenbus in Richtung Volkach zu besteigen.

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Diese Attraktion gibt der Mainschleife einen besonderen Charme. Im gemächlichen Fahrttempo erklärt der Schaffner die Geschichte der Bahnstrecke und die Besonderheiten der vorbeiziehenden Dörfer und Sehenswürdigkeiten.

 

 

 

Weiter ging es bei herrlichstem Sonnenschein zu einer kleinen ansteigenden Wanderung hin zur

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Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“ mit Aussicht auf das schöne Main-Fränkische Weinland. Das brachte einigen Wanderern die ersten Schweißtropfen auf die Stirn.
Der bedeutendste Schatz dieser geschichtsträchtigen Wallfahrtskirche ist die von Tilmann Riemenschneider 1521-1524 geschaffene „schwebende Madonna im Rosenkranz“.

Ein Pilgerweg führte weiter nach Volkach. Volkach, ein bedeutender Wein- und Touristenort im fränkischen Weinanbaugebiet und uns Thüringern nicht unbekannt als eines der wärmsten und trockensten Zonen Deutschlands beeindruckt immer wieder mit seiner Altstadt und den Fachwerkbauten, so auch beim organisierten Stadtrundgang.

Von der fränkischen Gastfreundschaft konnten sich die Suhler gemeinsam mit den mehr und mehr hinzukommenden Würzburger Senioren in der Gaststätte „Hinterhöfle“ überzeugen. Zur Begrüßung hatten die Würzburger einen „Ratsherren im traditionellen Kostüm“ bestellt.

Zum Abschluss des Tages hatten sich die Würzburger noch ein „ein Schmankl“ ausgedacht: Eine Wanderung durch die sonnenüberfluteten Weinhänge hinauf zur Vogelsburg, welche sich bei einer gefühlten Temperatur von 28 Grad als eine schweißtreibende Tour herausstellte, jedoch mit einem wunderbaren Blick in die Kulturlandschaft der Mainschleife belohnt wurde.

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Oberhalb der Weinberge, am „Magischen Ort des Frankenweins“ überbrachte der Vorsitzende des Seniorenbeirates Suhl Rüdiger Müller ein Grußwort des Suhler Oberbürgermeisters und dankte den Würzburgern für die gelungene Veranstaltung, die den Suhlern viele neue Eindrücke aus Unterfranken und neue Impulse für die weitere Zusammenarbeit auf Seniorenebene gegeben hat. Der Dank wurde auch dem Vertreter der Stadt Würzburg, Herrn Stafsky, zur Weiterleitung an den Oberbürgermeister übermittelt.

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Die mitgereisten Suhler Seniorinnen und Senioren sehen genau wie ihre Würzburger Altersgenossen in den jährlich stattfindenden Zusammenkünften interessante und gute Beiträge für gelebte Städtepartnerschaft.

 

Nachstehend dazu einen weitaus ausführlicheren Artikel zu diesem wunderschönen Ausflug, welchen Herr Ries von der Würzburger Seniorenvertretung veröffentlichte:

Am 22.07.17 war es wieder einmal so weit. Bei strahlendem Sonnenschein und im Rahmen der Städtepartnerschaft Würzburg-Suhl stand der Besuch der Senioren/innen aus Suhl auf dem Terminkalender. In diesem Jahr hatten wir – ähnlich wie beim Besuch im letzten Jahr in Stützerbach – unsere Suhler Gäste nicht nach Würzburg selbst, sondern zum Besuch der Mainschleife nach Volkach eingeladen. Sie kamen mit zwei Bussen und 75 Personen, wegen der begrenzten Anzahl der Sitzplätze in der Mainschleifenbahn wurde diese Begrenzung leider erforderlich.

Für die Suhler hieß es an diesem Tag früh aufstehen. Bereits um 7:00 Uhr war die Abfahrt aus Suhl eingeplant, denn die Mainschleifenbahn sollte pünktlich um 9:30 Uhr von Seligenstadt aus abfahren. Um der Küche im „Hinterhöfle“ in Volkach die Arbeit etwas zu erleichtern, ging vorab die Speisekarte in beiden Bussen in Umlauf. Die Gäste aus Suhl kamen dann auch kurz nach 9:00 Uhr am Bahnhof in Seligenstadt an. Jetzt konnte es los gehen. Kurze Begrüßung durch Herrn Ries und ab ging es dann zu Fuß die kurze Distanz zum Bahnsteig der Mainschleifenbahn. Noch bevor die Bahn los fuhr, begrüßte Herr Ries dann offiziell im Namen der Seniorenvertretung der Stadt Würzburg unsere Gäste und stellte das abwechslungsreiche Tagesprogramm vor.

Für unsere Gäste hatten wir u.a. eine Sonderfahrt mit der Mainschleifenbahn organisiert. Auf dieser Fahrt boten sich uns dann schöne Ausblicke auf die berühmte Wallfahrtskirche Maria im Weingarten sowie auf die Weinorte Fahr und Eisenheim an. Daneben erklärte der Zugführer die Entstehungsgeschichte dieser Bahn sowie die Ortschaften und Landschaften entlang der Wegstrecke.

An der Endstation in Astheim wurden wir von Frau Volk, die Herrn Bürgermeister Peter Kornell hervorragend vertrat, empfangen. Von hier aus ging es gemeinsam die knapp 2 km lange Wegstrecke zur Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“. Gleich zu Beginn des Kreuzweges, der hoch zur Wallfahrtskirche führt, begrüßte dann der Leiter der Beratungsstelle für Senioren, Herr Volker Stawski, im Namen der Stadt Würzburg nochmals unsere Gäste. In der Wallfahrtskirche angekommen, hatten wir dann von Fr. Volk eine sehr informative Führung (u.a. auch den Hinweis auf den Diebstahl von Tilmann Riemenschneiders „Madonna im Rosenkranz“ im Jahr 1962 und die glückliche Rückkehr dieses Kunstwerkes durch die Zahlung eines Lösegelds durch den Herausgeber und Chefredakteur des Stern, Henri Nannen).

Gespannt lauschen wir den Ausführungen von Frau Christa Volk. Im Hintergrund das Ziel unserer Wanderung, die Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“
Nach den sehr interessanten Ausführungen von Frau Volk ging es dann die ca. 1,5 km lange Wegstrecke in unserer Mittagslokal „Hinterhöfle“ nach Volkach. Das Ambiente dieses Lokals ist wohl einmalig. Als dann jeder einen Platz gefunden hatte und der erste Durst gelöscht war, kam dann die angesagte Überraschung, nämlich die Begrüßung durch die Symbolfigur von Volkach, den Volkacher Ratsherr, repräsentiert durch Herrn Werner Burger.

Nach dem Essen hatten wir dann einen 1-stündigen Altstadtrundgang „Von Tor zu Tor“ gebucht. Wegen der Größe der Gruppe hatten wir drei Gästeführerinnen engagiert, die uns dann viele Geschichten von ihrer Stadt Volkach erzählten. Neben der früheren Badeanstalt (von außen) haben wir noch die Evang.-Luth. Kirche S. Michael sowie das barocke Schelfenhaus besucht.
Wer dann immer noch nicht genug hatte, konnte sich der Gruppe anschließen, die – vorbei an der Kartause in Astheim – eine Wanderung durch die Weinberge hoch zur Vogelsburg unternahm. Von hier oben hat man einen herrlichen Rundumblick auf den Altarm des Maines und zu den Winzerdörfern Escherndorf und Nordheim. Nach einer kurzen Rast ging es dann weiter zur Aussichtsplattform „terroir f“, wo wir uns mit der Gruppe, die mit dem Bus von Volkach aus hochgefahren war, trafen.

Die Aussichtsplattform gehört zu den „magischen Orten des Frankenweins“, die unter der Bezeichnung „terroir f“ geführt werden. Hier wachsen die Reben der großen Lage Escherndorfer Lump. An diesem Standort dreht sich alles um das Thema Klima und Klimawandel – schließlich ist der Escherndorfer Lump eine der heißesten Lagen in Franken. Auf den Stufen, die von dem Weinberg hinauf zum Aussichtspunkt führen, haben wir dann ein Abschiedsphoto gemacht. Wie schnell war doch dieser erlebnisreicher Tag vergangen. Rüdiger Müller, der Leiter der Suhler Gruppe bedankte sich bei den Organisatoren Herrn Ries und Herrn Knauth für diesen wunder-schönen Tag und überreichte als Dankeschön Präsente.

 

 

 

organisierte der Seniorenbeirat am 11.05.2017, um bei dieser Gelegenheit sich auch mit dem Eisenacher Seniorenbeirat zu einem Erfahrungsaustausch zu treffen.

 

"Luther und die Deutschen"                                                                                   Luther Plakat                 
ein Thema welches viele in der Presse verfolgen. Die Suhler
Seniorinnen und Senioren wollten es genauer wissen und
entschlossen sich, die Lutherausstellung auf der Wartburg zu be-
suchen. Dabei wurde durch den Suhler Seniorenbeirat
am Nachmittag die Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustausch
mit dem Eisenacher Seniorenbeirat genutzt.
     

Bei herrlichen Wetter begann die Fahrt.
Die 40 Suhler waren begeistert von der auf der Wartburg
zu sehenden Sonderausstellung "Luther und die Deutschen".
Organisation, Inhalt aber auch die Führung über ein
Audiosystem gestatteten intensive Einblicke in das Leben
Luthers und stellten auch die Wartburg mit ihren
Räumlichkeiten für den Besucher gut verständlich vor.
Deutschland, zerissen durch die Kleinstaaterei
und den Einfluss der Arbeiten Luthers auf die weitere Entwicklung in Deutschland wurden anschaulich dargestellt. 

Gruppenfoto Bachhaus2

Am Nachmittag konnten die mitgereisten Senioren im Innenstadtbereich weiter auf den Spuren Luthers wandeln,
während die Mitglieder des Seniorenbeirates mit den Eisenacher Seniorenbeirat im "Nachbarschafts-Treff“ für Jung und Alt  zu einem Erfahrungsaustausch zusammenkamen.       

Durch die Seniorenbeauftragte der Stadt,         Gruppenfoto mit SB Eisenach
Frau Herrmanns, wurden die vielfältigen Aktivitäten des Eisenacher Beirates vorgestellt. Neben der Arbeit mit den Senioren werden Kulturveranstaltungen, Nachbarschaftshilfe,
Migrationsarbeit und vieles mehr durch den Beirat
inhaltlich gestaltet und den Besuchern angeboten. Ein
Tätigkeitsspektrum, was mit Blick darauf, dass der
„Nachbarschafts-Treff“ unter der Leitung des Seniorenbeirates
Eisenach gemanagt wird, besonders nah am Bürger ist.
Bei der gemeinsamen Diskussion zur Arbeit beider Beiräte
wurde
klar, in Eisenach, wie in Suhl ist Hauptziel:
Ansprechpartner für
die Seniorinnen und Senioren
zu sein und sich für
deren Belange einzusetzen, wenn auch
unter unterschiedlichen
Gegebenheiten.

 

Eine überaus gelungene Veranstaltung, so das Resümee der mitgereisten Seniorinnen und Senioren.
Ebenso brachte der Erfahrungsaustausch mit dem Eisenacher Seniorenbeirat weitere Einblicke in die Vielfältigkeit der Seniorenarbeit in Thüringen.

 

 

Der Seniorenbeirat debattierte zu Themen wie u.a.:

Entwurf Verkehrsprojekt 2030 der Stadt Suhl

Der Seniorenbeirat beschäftige sich damit schon mehrfach, so auch in gemeinsamer Beratung mit dem Planungsbüro Wernigeröder Ingenieurgesellschaft mbH und dem Behindertenbeirat am 15.02.2017, in der der Entwurf nochmals vorgestellt und Pro und Contra diskutiert wurde.
Es erwies sich als schwierig, aus den unterschiedlichen Meinungen eine von der Mehrheit getragene Stellungnahme des Seniorenbeirates zu erarbeiten. Die vorbereitete Stellungnahme wurde schließlich mit 3 Änderungen/Ergänzungen, addressiert an den Oberbürgermeister verabschiedet.
Das FW berichtete in seiner Suhler Ausgabe vom 05.04.2017 ausführlich darüber.

Seniorenbefragung

Um für künftige inhaltliche Arbeit Partner und Ratgeber für kommunalpolitische Entscheidungen zu sein benötigt der Seniorenbeirat Informationen, auf denen er seine Meinungsbildung aufbauen kann. Dabei will der Seniorenbeirat nicht an den Bedürfnissen unserer älteren Bürgerinnen und Bürger (60 Jahre und älter) vorbei argumentieren, sondern auf möglichst genauen Kenntnissen und Erkenntnissen aufbauen.
Deshalb startet der Senoiorenbeirat dieses Jahr (vom 01.04. - 31.07.2017) mit Hilfe der Wohlfahrtsverbände wieder eine Seniorenbefragung.
Der "Wochenspiegel" berichtete in seiner Ausgabe vom 05.04.2017 darüber.
Den Befragungsbogen können Sie hier herunterladen: Befragungsbogen 2017 (PDF)

Wanderung / Erfahrungsaustausch der Suhler und Würzburger Senioren

Wie es schon seit Jahren Tradition ist, gibt es auch dieses Jahr wieder ein Treffen der Suhler Senioren mit Würzburger Senioren.
Die Würzburger Seniorenvertretung hat für den 22.07.2017 zur Fahrt an die Mainschleife eingeladen. Zu den entsprechenden Details werden wir zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

 

 

Ein Artikel (11/2016) unseres Vorsitzenden für die Broschüre "Seniorenreport" des Landesseniorenrates Thüringen, der immer noch seine Aktualität hat:                                                                                                                                                                    

                                          Ausgelernt hat man nie

In den letzten 25 Jahren hat sich eine Revolution in der Kommunikationstechnik und beim Einsatz der Mikroelektronik vollzogen. Fernseher, Telefon sind leistungsfähiger und aufgrund vieler möglicher Funktionen bei der Bedienung für uns ältere Menschen komplizierter geworden. Die neue Technik ermöglicht die Schaffung von sozialen Netzwerken, über die viele Menschen miteinander kommunizieren können, wie z.B. Facebook. Sie ermöglichen auch, dass über Teletechnik viele Bereiche des öffentlichen Lebens Veränderungen erfahren. Wenn wir uns als ältere Menschen in dieser „neuen Umwelt“ zurechtfinden wollen müssen wir uns befähigen, die neue Technik zu verstehen.

Unser Seniorenbeirat organisiert Lehrgänge, damit unsere Mitglieder lernen mit Computer und Handy umzugehen. So wird ein Großteil der Kommunikation zwischen den Mitgliedern des Beirates über „das Netz“ abgewickelt. Unser Ziel ist es, eine Kommunikationsplattform, ähnlich Facebook für die Beiratsmitglieder aufzubauen. Im Bedarfsfall soll diese Plattform auf alle interessierte Senioren erweitert werden.

Für uns als Senioren ist die Umsetzung unserer Projektidee eine große Herausforderung die uns dazu zwingt, den Umgang mit Rechner, Handy und anderen digitalen Systemen zu erlernen. Dieses wird uns in die Lage versetzen, uns leichter im Leben zurechtzufinden. Es wird uns auch neue Wege zeigen am öffentlichen Leben teilzunehmen, und es wird auch unser Selbstwertgefühl stärken.

Seniorenbeirat fordert Geriatrie-Versorgung für Suhl: „Es geht um Hilfe von Anfang an“

Ein veröffentlichter Artikel des Seniorenbeirates in der Suhler Ausgabe des Freien Wortes am 20.09.2016.


In die Diskussion um eine geriatrische Station für das SRH Zentralklinikum Suhl schaltet sich nun auch der Suhler Seniorenbeirat ein. Sein Vorsitzender, Rüdiger Müller, findet die Argumente der Landesregierung nicht nachvollziehbar und fordert schon seit Jahren eine spezielle geriatrische Versorgung für kranke, ältere Menschen im Zentralklinikum. Herr Müller ist als einstiger Sozialbürgermeister der Stadt Suhl heute ehrenamtlicher Patientenfürsprecher im Klinikum und damit der Anwalt der dort versorgten Bürger.
„Der Fakt heute ist der“, wird von Herrn Müller betont, „dass immer mehr und immer ältere Patienten in den vielen Fachabteilungen des Suhler Zentralklinikums versorgt werden. Diese haben meist nicht nur verschiedene Krankheiten sondern auch die Sorge, ihre oft ohnehin schon eingeschränkte Selbständigkeit zu verlieren. Das erfährt er in zahllosen Gesprächen im Klinikalltag. Deshalb halten wir es für klug, wenn die verschiedenen Fachkliniken mit den Altersmedizinern von Anfang an eng zusammenarbeiten und sich im Sinne der Patientinnen und Patienten ergänzen“, sagt Müller und spielt damit darauf an, dass die Geriatrie in Südthüringen erst dann anfangen darf, wenn die Fachbehandlung im Zentralklinikum abgeschlossen und der Patient verlegbar ist. „Wir haben uns im Seniorenbeirat eingehend damit beschäftigt. Einige große Kliniken in Thüringen dürfen Geriatrie quasi von der ersten Minute aus anbieten, z.B. in der Landeshauptstadt, da klappt das seit Jahren, warum eigentlich nicht auch für uns Suhler?“
Dabei ginge es freilich nicht nur um die Suhler, denn die Patienten kämen ja aus der ganzen Region, so z.B. auch aus dem Ilmkreis, Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen und Sonneberg. Wenn diese nach der Behandlung im Zentralklinikum dann noch in die einzige Geriatrie in Südthüringen verlegt werden, werden der Weg und damit der Besuch für die meist selbst älteren Angehörigen noch schwieriger.
Dabei betont der Seniorenbeirat, dass sich seine Initiative ausdrücklich nicht gegen die Fachkliniken richtet, die ausschließlich Geriatrie machten: „Eine Fachklinik wie die in Meinigen kann großartiges für all diejenigen leisten, die in den Genuss einer Behandlung dort kommen. Wir möchten sie nicht missen. Aber dass das große Zentralklinikum für seine immer mehr und immer älteren Patienten auch eine Altersmedizin braucht, darf man doch nicht vergessen. Wo kommen denn die Notfälle und Schwerkranken zunächst mal hin?“ Herr Müller ist nach langjähriger Beschäftigung mit dem Thema überzeugt: „spezielle altersmedizinische Behandlung von Anfang an und in Wohnortnähe ist entscheidend“.

 

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